Samstag, 8. August 2009

Wir haben Handies!

Heute haben wir uns Handies zugelegt. Ich habe mein allererstes Prepaid Handy. Ich wollte schon immer ein Klapphandy

Ich finde, dass die Handytarife in Amerika schweineteuer sind. Man bezahlt sogar wenn man eine SMS empfängt. Man sollte deshalb keinem seine Handynummer geben, den man nicht mag, sonst bist du Pleite, wenn er mit SMS-Terror beginnt.
Danach haben wir uns auf den Weg zu einer kleinen Einkaufsstadt names „LEGENDS“ aufgemacht, um zu gucken, was es da so tolles gibt. Die Läden sind fast alle Outlets. Ich kann nur soviel sagen, dass wir schon in den ersten Laden (Hilfiger) mit offenem Mund reingegangen sind, weil es dort so günstig war. Und wir wissen wo das endet, wenn man schon den ersten Laden toll findet.


Aber bevor wir auf Shopping-Tour sind haben wir in einem Steakhouse Mittag gegessen. Es war sehr lecker. Das tolle an diesem Steakhouse war aber nicht das Essen sondern die Tatsache, dass man dort Bullen reiten konnte. Und was macht Anna? Setzt sich auf so ein Ding und lässt sich rumschleudern.

Man haben mir die Beine danach wehgetan, aber es hat riesigen Spaß gemacht und ich habe 27 Sekunden ausgehalten. Die Frau meinte, dass es verhältnismäßig lang war. Es war aber auch tierisch anstrengend. Wer die Möglichkeit hat es zu machen, der soll es mal versuchen!
Auf dem nach-Hause-Weg von Legends haben wir uns verfahren und sind dann Richtung Downtown (Innenstadt) gefahren. Da haben wir uns gedacht, wenn wir schon mal da sind können wir es uns auch anschauen. Die Innenstadt kann man sich wie eine Filmkullisse in einem Westernfilm vorstellen – nur mit mehr Vegetation und Autos. Es ist wirklich schön und sehr sehenswert. Ich habe leider meine Kamera im Auto gelassen, deswegen habe ich da noch keine Bilder gemacht, aber ich war ja nicht zum letzten mal da.
Da wir vier Mädels unter uns sind und noch viel deutsch reden, merken die Leute, dass wir nicht von hier sind. Besonders Verkäufer fragen dann woher wir sind und was wir hier machen, wie lange wir bleiben und wünschen uns viel Spaß auf der Uni. Die Bedienung im Steakhouse, der Mutter Stuttgarterin ist, hat sogar jedem von uns „Enjoy KU“ (University of Kansas) auf die Rechnung geschrieben.

Ein anderer Kellner kam zu uns und hat uns stolz erzählt, dass er in seinem erster Jahr an der Uni in Essen war. Im Nike-Laden hat Lisa nicht verstanden wir man die Kreditkarte durchs Gerät zieht, worauf der Verkäufer uns veerdutzt angeguckt hat bis wir im erklärt haben, dass wir nicht von hier sind und vorher noch nie mit Kreditkarte gezahlt haben. Es gilt in Maerika nämlich als suspekt wenn man Bar und nicht mit Kreditkarte zahlt. Unserem Autovermieter haben wir erstmal erzählt, dass man in Deutschland nur mit Kreditkarte zahlt wenn es nicht anders geht und lieber Bar, mit Überweisung, oder EC-Karte zahlt. Das hat er nicht verstanden. Unser Auto hat übrigens ein Nummernschild aus Missouri.

Unser Autovermieter hat uns gesagt, dass das eigentlich nicht so toll ist, weil Kansas und Missouri (ähnlich wie Deutschland und Holland) Rivalen sind. Das heißt wenn uns hier in Kansas jemand bezüglich unserer, Nummernschild fragt, sollen wir „I hate Missouri“ antworten und alles wäre geklärt. Das haben wir dann direkt ausprobiert als ich im Hotel unsere Wageninfo ausgefüllt habe. Die Rezeptionistin hat mich bezüglich des „MO“ (Abk. für Missouri) angeguckt, worauf ich mit „I hate Missouri“ geantwortet habe. Das hat ihr gefallen.

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